Trading-Cockpit
Mein Werkzeug für Positionen, Risiko und die Auswertung meiner Trades.

Ich beschäftige mich seit fast zehn Jahren mit Trading. Nach vielen Versuchen bin ich beim Momentum-Ansatz gelandet, geprägt vom CAN-SLIM-System. Ich handle US-Aktien und definiere vor dem Einstieg, wo ich kaufen, aussteigen und welches Risiko ich eingehen möchte.
Mich interessieren unter anderem Ausbrüche aus engen Handelsspannen. Dabei versuche ich, auf eine bereits sichtbare Bewegung zu reagieren. Ob ein Trade zu meinem Ansatz passt, hängt auch davon ab, ob Einstieg, Stopp und mögliches Kursziel zusammenpassen.
Dafür habe ich das Trading-Cockpit gebaut. Es bündelt die Entwicklung meines Depots, den investierten Anteil, offene Positionen und Orders sowie die Ergebnisse einzelner Trades und Monate. In der Tagesansicht sehe ich außerdem, welche Positionen nahe am Stopp stehen und wie viel sie zum Gesamtrisiko beitragen. Zwei Risikoperspektiven sind mir besonders wichtig:
- Offenes Anfangsrisiko (Heat): das verbleibende Verlustrisiko vom Einstieg bis zum jeweiligen Stopp. Liegt dieser am oder über dem Einstieg, zählt die Position nicht mehr dazu.
- Rückgang bis zu den Stopps (EaR – Earnings at Risk): wie viel vom aktuellen Depotwert bei Ausführung aller Stopps abgegeben würde – einschließlich möglicher Buchgewinne.
Das sind Rechenmodelle. Bei Kurssprüngen kann die tatsächliche Ausführung vom Stopppreis abweichen. Erläuterung zu Stop-Orders.
Nach einer Serie verlorener Trades möchte ich weniger Risiko eingehen und die Zahl neuer Positionen begrenzen. Das Cockpit hilft mir, solche Situationen zu erkennen und meine Regeln im Blick zu behalten.
Hinzu kommen Beobachtungslisten und Hinweise auf auffällige Kurs- und Volumenbewegungen. Mit Vorschlägen für konkrete Setups und deren Auswertung in historischen Daten experimentiere ich noch. Welche Trades ich eingehe, entscheide ich selbst.
Weiterlesen: Was Trading mit meinen Emotionen macht.